25.6.12

Ökonomik für den Menschen

Wie lässt sich die Produktion und der Markt auf die Bedürfnisse aller Menschen ausrichten? Wenn wir diese Frage beantworten können, werden sich in einer aufgeklärten, demokratischen Welt auch die entsprechenden Lösungen durchsetzen - früher oder später.
Skizze der wichtigsten Ansätze:
  1. Geldemission über die einzelnen Menschen statt zu Profitzwecken über die privaten Grossbanken. Kann private und staatliche Verschuldung weitgehend aufheben bzw. verhindern. Emissionsrecht des Staates pro Kopf. Lässt sich national einführen.
  2. Marktdominanz Einzelner durch Vermögenssteuern auf Milliardenvermögen reduzieren. Soll zu einer Obergrenze für Vermögen führen.
  3. Arbeit zuerst - Soziale Leistung soll sich lohnen, nicht Abzockerei und Profitgier.
  4. Bedingungsloses Grundeinkommen - zumindest für Bedürftige in Hungergebieten.
  5. Internationaler Kaufkraftausgleich und Besteuerung von Finanztransaktionen sollen unproduktive Spekulationsaktivitäten bremsen.
  6. Gerechte und effiziente Börsen mit stark vermindertem Risiko: Kauf & Verkauf Aufträge sollen nur noch vor Börseneröffnung - mit Konditionen wie min. bzw. max. Preis, ev. auch abhängig von Handelsvolumen, Indizes usw. - abgegeben werden. Bei Schluss haben dann alle einen gerechten, Computergerechneten Preis für ihre Transaktion. (heute sind Speedtrader und Raider übervorteilt zudem ist das Insiderproblem im bisherigen System nicht in den Griff zu kriegen).
  7. Sozialwährung(en), demokratische Qualitätssysteme, demokratische Kooperationssysteme, Postwachstumsökonomik ...

22.6.12

Ökonomik oder Ökonomie für Alle

Die Ökonomik analysiert die derzeitige Wirtschaft und befasst sich mit den Möglichkeiten wie die Versorgung und die Produktion organisiert werden könnten.
'Die Ökonomie' bezeichnet sowohl die wissenschaftliche Betrachtung der Wirtschaft wie auch die Wirtschaft selbst.
Weil wir vor allem auch nichtakademische LeserInnen ansprechen wollen, wählen wir wohl besser den bekannteren der beiden Begriffe.

14.6.12

Postwachstumsökonomik

Es lohnt sich den Vortrag von Prof. Niko Paech anzusehen und anzuhören. In der Darstellung oben fehlt etwas Wesentliches: Schrankenlose Gewinne für Wenige und berechtigte Existenzangst für die Mehrheit ist die wohl verheerendste Wachstumsursache. Sie ist ein radikaler Verstärker der Ängste, die letztlich durch die Abhängigkeiten der Fremdversorgung und die Instabilität des Finanzsystems entstehen.
Man weiss schon recht viel - aber wo sind die Wege aus der Wachstumsfalle in eine sozial für alle erträgliche Postwachstumsökonomie?
An einem Punkt können wir sicher sein: Das Profitstreben muss entmachtet werden und die Machtverhältnisse müssen demokratisch werden.