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13.3.13
Gemeinwohl Ökonomie Spanien kick off mit Christian Felber
ANFANG UNINTERESSANT Verschobener Beginn im Einbettungstext funktioniert nicht.
=> auf YouTube mit folgendem Link: http://youtu.be/s-WwvajHZUA?t=18m50s anschauen!
16.12.12
Finanzkapitalismus versus Demokratie
Elsner, Wolfram, 2013a, Author contact: welsner@uni-bremen.de
„Neo-Liberaler“ Finanzkapitalismus versus Demokratie. Finanzkrise, Systemkrise – und
warum der degenerierte Finanzkapitalismus selbst mit formaler Vertretungsdemokratie unverträglich geworden ist.
Eine Polemik, in: W.O. Oetsch, J. Nordmann, K. Hirte (Eds.), Demokratie! Welche Demokratie? Postdemokratie kritisch hinterfragt, Marburg: Metropolis,
2013, 221-44; erweiterte Version: Bergkamen, pad Verlag, 2012.
Aktueller Artikel in Englisch mit vielen aussagekräftigen Grafiken - die meisten von der deutschen Bundesbank / Der Autor verweist für Kommentare auf den Real-World Economics Blog.
„Neo-Liberaler“ Finanzkapitalismus versus Demokratie. Finanzkrise, Systemkrise – und
warum der degenerierte Finanzkapitalismus selbst mit formaler Vertretungsdemokratie unverträglich geworden ist.
Eine Polemik, in: W.O. Oetsch, J. Nordmann, K. Hirte (Eds.), Demokratie! Welche Demokratie? Postdemokratie kritisch hinterfragt, Marburg: Metropolis,
2013, 221-44; erweiterte Version: Bergkamen, pad Verlag, 2012.
Aktueller Artikel in Englisch mit vielen aussagekräftigen Grafiken - die meisten von der deutschen Bundesbank / Der Autor verweist für Kommentare auf den Real-World Economics Blog.
16.11.12
Grafiken zur Wirtschaftsentwicklung
Liebe VolklswirtschafterInnen, ÖkonomInnen und JournalistInnen - bitte macht auch für die europäischen Länder solche Grafiken: NYT 4. Sept. 2011
3.10.12
Aktion gegen Nahrungsmittelspekulation
Die SOLIDAR Aktions - Site gegen Nahrungsmittelspekulation.
Zwei lohnende Kurzfilme dazu:
Zwei lohnende Kurzfilme dazu:
- Wer sehr sparsam ist und immer auf den Preis achtet, merkt es: Nahrungsmittel werden teurer. Die Uno geht davon aus, dass dieser Trend auch anhalten wird.
- Der Film erklärt, wie mit Nahrungsmitteln spekuliert wird, welche Gefahren es birgt und was deshalb geschehen muss.
7.9.12
Die Grameen Bank - Lebenswerk des Nobelpreisträgers Mohaman Yunus - ist in Gefahr !
Dies Mikrokredit Bank ist ebenso ein Lebenswerk von vielen Frauen die hart dafür gearbeitet haben um die Kredite zurück zu zahlen und weiter hart gearbeitet haben um ihr erspartes dort anzulegen. Und dieser für Bangladesh wichtigsten Institution zur Bekämpfung der Armut soll es jetzt an den Kragen gehen.
Eine unselige Qualition von Moslemisch orientierten Geschäftsleuten und Mitgliedern der konservativen, für Korruption bekannten Regierung, ist es ein Dorn im Auge das Frauen eine grosse Bank gehört die Frauen ermöglicht unabhängig von ihren Männern etwas gegen die Armut zu tun. Sie behaupten, das die vielen Frauen die jetzt Besitzerinnen der Bank sind zu wenig ausgebildet sind um ein solches Institut zu führen oder auch nur einen Vorstand zu wählen. Der wichtigste Vorwurf gegen die Bank scheint aber ihr "un-islamisches Vorgehen" zu sein. Es geht ihnen offensichtlich um die Entrechtung der Frauen.
Angefangen hatte es vor etwa 15 Mt. relativ harmlos. Die Regierung reklamierte, das der Ehrenpräsident Mohamad Yunus entgegen den Statuten der Grameen Bank schon zu lange im Amt sei. Das Argument, das es sich nicht um die eigentliche geschäftsführende Präsidentschaft handelte sondern um eine Ehrenpräsidentenposition ohne Bezahlung, liess sie nicht gelten. Sie zwangen ihn dazu von allen Funktionen bezüglich der Grameen Bank zurückzutreten.
Jetzt will man aber die Eignerinnen der Bank enteignen, indem man der Grameen Bank einen CEO der von der Regierung gewählt wird, aufzwingt. Die Eignerinnen der Bank sollen nichts dazu zu sagen haben...
Die Armen in Bangladesh - allen voran die Eignerinnen der Grameen Bank brauchen jetzt internationale Rückendeckung um gegen das zerstörerische Projekt der männlich-musilimisch dominierten Regierung vorzugehen.
Eine weltweite Webkampagne wurde am 4.10. angestossen.
Quelle: Why Bangladesh's Grameen Bank is under threat
15.5.11
Raus aus der Wachstumsfalle - Die Hauptgründe
Hier die wesentlichen Punkte aus unserer Sicht:
Viele Universitäten, Parteien, Berufsverbände, Gewerkschaften und NGO's befassen sich immer konkreter und intensiver mit möglichen Auswegen. Zentrale Frage: Welches Wachstum brauchen wir?
- Ohne Obergrenze bei Vermögen und Gewinn; keine Gerechtigkeit, keine wirtschaftliche Sicherheit, keine ökologische Wirtschaft, kein Frieden, keine Freiheit ...
- Krisen, Armut, Ungerechtigkeit, Kriege - sind grenzenlos solange den Vermögen und den Gewinnen keine Grenzen gesetzt werden.
Viele Universitäten, Parteien, Berufsverbände, Gewerkschaften und NGO's befassen sich immer konkreter und intensiver mit möglichen Auswegen. Zentrale Frage: Welches Wachstum brauchen wir?
12.12.10
Tiefe Steuern sind ruinös
Schweiz: Steuerparadiese wie Feusisberg, Hergiswil oder die Stadt Zug schreiben 2010 rote Zahlen. Die Ablehnung der Steuergerechtigkeitsinitiative war also nicht einmal für die privilegierten Gemeinwesen ein Vorteil.
USA: Die Vereinigten Staaten sind immer noch eine Supermacht und das reichste Land der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie die modernste Infrastruktur gebaut und ihre Kinder in die besten Schulen auf diesem Planeten geschickt. Damals betrug der Grenzsteuersatz für Superreiche mehr als 90 Prozent. Heute ist dieser Satz auf 25 Prozent gesunken. Die Folgen sind sichtbar: Die Strassen und Brücken zerfallen, weil das Geld für den Unterhalt fehlt. Im Pisa-Test liegen die US-Schüler etwa auf gleicher Höhe wie die mexikanischen, irgendwo zwischen Rang 40 und 50.
Q: Tages-Anzeiger Artikel von Phillipp Löpfe
USA: Die Vereinigten Staaten sind immer noch eine Supermacht und das reichste Land der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie die modernste Infrastruktur gebaut und ihre Kinder in die besten Schulen auf diesem Planeten geschickt. Damals betrug der Grenzsteuersatz für Superreiche mehr als 90 Prozent. Heute ist dieser Satz auf 25 Prozent gesunken. Die Folgen sind sichtbar: Die Strassen und Brücken zerfallen, weil das Geld für den Unterhalt fehlt. Im Pisa-Test liegen die US-Schüler etwa auf gleicher Höhe wie die mexikanischen, irgendwo zwischen Rang 40 und 50.
Q: Tages-Anzeiger Artikel von Phillipp Löpfe
24.2.10
Ist die Schweizer Politik gekauft ?
DAS MAGAZIN hat endlich wieder einmal gewagt etwas zum Thema zu publizieren. Wir haben das Wesentliche herausgearbeitet.
11.12.09
Entwicklung der Kaderlöhne im Finanzsektor
2006 - 2008 nahmen die Löhne der Top-Bankkader um 38,8% auf monatlich 58'333 Franken zu. Der Medianlohn im Finanzsektor stieg um 6,5% auf 9'127 Franken.
Seit Jahren steigt in der Schweiz die Zahl der Arbeitnehmenden an, die neben ihrem Grundlohn eine Jahresprämie erhalten. Mittlerweile sind es 27,6 Prozent aller Arbeitnehmenden. Der Durchschnitt der jährlich ausbezahlten Boni stieg seit 1998 von 6'852 auf 13'068 Franken.
Mit Abstand die höchsten Prämien zahlte 2008 der Finanzsektor: Mittlerweile fast drei Viertel der Angestellten bezogen hier Boni im Schnitt von 45'300 Franken.
Der Medianlohn über alle Branchen gemessen stieg in derselben Zeit um 2.6% auf 5'823.-
Q: Bundesamt für Statistik (BFS) / Kommentar / V: < >Lohnscherentabelle > > >
Seit Jahren steigt in der Schweiz die Zahl der Arbeitnehmenden an, die neben ihrem Grundlohn eine Jahresprämie erhalten. Mittlerweile sind es 27,6 Prozent aller Arbeitnehmenden. Der Durchschnitt der jährlich ausbezahlten Boni stieg seit 1998 von 6'852 auf 13'068 Franken.
Mit Abstand die höchsten Prämien zahlte 2008 der Finanzsektor: Mittlerweile fast drei Viertel der Angestellten bezogen hier Boni im Schnitt von 45'300 Franken.
Der Medianlohn über alle Branchen gemessen stieg in derselben Zeit um 2.6% auf 5'823.-
Q: Bundesamt für Statistik (BFS) / Kommentar / V: < >Lohnscherentabelle > > >
20.9.09
Schwer und permanent unterernährte Menschen
Zahlen der FAO
2000: 785 Mio. / 2008: 854 Mio. / 2009: 1 Mia.
Der Commodity Stock Exchange in Chicago (CSE) ist die weltweit grösste Börse für Agrarprodukte. Nach dem Crash an der Wallstreet Nov./Dez. 07 flüchteten die Hedge Fonds und andere hochspekulative Fonds an die CSE. Damit explodierte das Jahresvolumen der weltweit gehandelten "Nahrungsmittelpapiere":
2000: 10 Mia.$ / 2008: 175 Mia.$ schon per Ende Mai!
Die Spekulanten strichen enorme Profite ein. Cargill, das weltweit grösste Handelshaus auf diesem Gebiet, machte im 1. Quartal 2007 553 Mio.$ Gewinn / im 1. Quartal 2008 1.03 Mia.$* => +86% Quelle
*Boni und Saläre der Spekulanten kommen noch dazu!
Im 1. Quartal 2008 stieg der Weltmarktpreis für Reis um 59% und der Getreidepreis um 61% - die armen Bauern profitierten nicht davon - im Gegenteil: Hunger und Gewinne der Spekulanten explodieren!
2000: 785 Mio. / 2008: 854 Mio. / 2009: 1 Mia.
Der Commodity Stock Exchange in Chicago (CSE) ist die weltweit grösste Börse für Agrarprodukte. Nach dem Crash an der Wallstreet Nov./Dez. 07 flüchteten die Hedge Fonds und andere hochspekulative Fonds an die CSE. Damit explodierte das Jahresvolumen der weltweit gehandelten "Nahrungsmittelpapiere":
2000: 10 Mia.$ / 2008: 175 Mia.$ schon per Ende Mai!
Die Spekulanten strichen enorme Profite ein. Cargill, das weltweit grösste Handelshaus auf diesem Gebiet, machte im 1. Quartal 2007 553 Mio.$ Gewinn / im 1. Quartal 2008 1.03 Mia.$* => +86% Quelle
*Boni und Saläre der Spekulanten kommen noch dazu!
Im 1. Quartal 2008 stieg der Weltmarktpreis für Reis um 59% und der Getreidepreis um 61% - die armen Bauern profitierten nicht davon - im Gegenteil: Hunger und Gewinne der Spekulanten explodieren!
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